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Hoteldienstleistungen
Der Name Arłamów stammt aus dem Wort „Arłaman” – (dt. Landstreicher), denn
dieses Gebiet wurde ursprünglich von den Nomandenstämmen Walachen und Tataren
bewohnt. Arłamów war ursprünglich ein königlicher Besitz. Später als Besitz
von Herburten gehörte es zu Kniazpol (klucz dobromilski). Auf dem Hof in
Arłamów verteidigte sich im Jahre 1623 vor Kosaken Aleksander Fredro. Das
entvölkerte Gebiet gehörte seit den 70-er Jahren zum Amt des Ministerrates.
Ein luxuriöses hier entstandenes Erholungszentrum ca. 30km von Przemyśl
und so weit auch von Ustrzyki Dolne entfernt, auf dem Hügel 590 m ü.d.M.,
verfügte von Anfang an sogar über einen speziellen Landungsplatz, was viele
Jahre lang einen außergewöhnlichen Charakter des Erholungszentrums und dessen
besonderen Rang betonte. Die Arłamów umgebenden Wälder von der Karpacka-Heide,
die reich an verschiedenen Wildarten sind, waren vielmals zu einem Ort von
sagenhaften Jagden mit der Beteiligung von den höchsten Behörden und ausländischen
Gästen. Den besonderen Ruf bekam er jedoch, nachdem hier vom Mai bis November
1982 Lech Wałęsa interniert worden war. Das von ihm belegte Appartement
Nr. 52 im ersten Stock weckt immer noch Interesse von vielen Menschen. Heute
kann man dieses historische Appartement nicht nur bewundern, sondern auch
bewohnen. Und dazu noch in sehr komfortablen Bedingungen, denn es besteht
aus zwei geräumigen Zimmern, einem vornehmen Vollbad und einem Balkon, der
einen bezaubernden Blick gewährleistet. Ein ähnliches Interesse wird noch
zwei anderen Appartements geschenkt. Das eine von denen mit der Nummer 56
liegt auch im ersten Stock im Hauptgebäude in Arłamów und besteht aus zwei
vornehmen Zimmern, zwei Badezimmern, einem Salon mit einer geschmackvollen
Bar und drei bunten Sofas und auch zwei großen Balkons. In solchen Bedingungen
erholte sich vor Jahren u.a. Piotr Jaroszewicz, aber daran erinnern sich
nur wenige. Beinahe gleich ausgestattetes Appartement Nr. 76 im zweiten
Stock wird mit dem Aufenthalt von Edward Gierek assoziiert.
Der „Brydzowa“-Saal im Erdgeschoß, der mit echten Möbeln aus dem Vorkriegssalon
von Marschall Józef Piłsudski: einem stilvollen runden Tisch, acht bequemen
Sesseln und zwei Sofas ausgestattet ist, ist bemerkenswert. Im nahe liegenden
„Myśliwska”-Konferenzsaal, mit länglichem Tisch, elf mit Lederüberzug bekleideten
Sesseln und Bibliothekregal verhandelten u.a. Edward Gierek mit Józef Broz-Tito.
In Arłamów jagten nicht nur unsere Prominente, aber auch zahlreiche ausländische
Gäste. Im Jahre 1976 jagte der französische Präsident Valery Giscard d’Estaigne
einen schönen Hirsch. Laut dem stellvertretenden Oberförster von der Staatsoberförsterei
Bircz Stanisław Rębisz war der gejagte Hirsch der Rekordhalter in Polen
hinsichtlich des Aussehens und Gefänges. Er wurde der Frau des französischen
Präsidenten geschenkt. Hier jagten: der jugoslawische Präsident Josip Broz
Tito, Erich Honecker, der Cousin der britischen Königin Elisabeth II., der
Bruder von Mohammad Rezy Pahlavy, Franz Joseph Strauss.
Über die außergewöhnlichen Vorzüge des Erholungzentrums, dessen faszinierende
Legende und viele Geheimnisse kann man im Buch von Wiesław Białkowski „Arłamów
bez kurtyny” lesen.
... Die Tarnkappe hat viele Jahre lang zwei Ortschaften in Polen mit
den Decknamen W-1 und W-2 genau verborgen gehalten. Die Eingeweihten wussten,
dass Łańsk bei Olsztyn und Arłamów in Bieszczady die Erholungs-Jagdzentren
nur für die engsten Partei-Regierungselite waren. Das Establishment aus
den Zeiten der Volksrepublik Polen bewirtete dort nicht nur die Anführer
aus den Staaten des kommunistischen Blocks, aber auch Präsidenten, Ministerpräsidenten
und gekrönte Köpfe aus dem Westen.
Dort wurde politisiert, getafelt und gejagt auch auf ...Bären und Wisente.
Im Kriegszustand wurde Arłamów zu einem Ort gewählt, wohin der erste der„Solidarność”-Vorsitzende
interniert wurde .....
„Arłamów bez kurtyny” Wiesław Białkowski
Trotz des Zeitverlaufs und der entstandenen Änderungen klingt der Name
Arłamów für viele immer noch geheimnisvoll. Kein Wunder wenn es bis zum
Jahr 1990 diesen Ort auf keiner der zugänglichen Landkarten gab. Dieses
besondere Geheimnisvolle konnte den sich hier erholenden staatlichen Würdenträgern
und dessen besonderen Gästen eine volle Sicherheit und Ruhe gewährleisten.
Nach den entscheidenden Verwaltungsänderungen gewann Arłamów ein neues
Bild und zusätzliche Vorzüge.
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